Die Städte sind für die klimasensible Entwicklung ihrer städtischen Gebiete verantwortlich. Sie tragen zwar wesentlich zum Klimawandel bei, sind aber auch besonders anfällig für seine Folgen. Durch geeignete Maßnahmen können Städte einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels leisten und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber klimabedingten Schocks erhöhen. Die bestehenden integrierten Instrumente und Strategien zur Stadtentwicklung sowie Verordnungen und Finanzierungsmöglichkeiten müssen jedoch an die neuen Herausforderungen des Klimawandels angepasst werden. Darüber hinaus müssen Städte in der Zukunft anders aussehen als heute. Das Pariser Klimaabkommen fordert die Einbeziehung und Vernetzung aller Regierungsebenen, um den Klimawandel zu bewältigen. Die zusammenarbeitende Klimapolitik, oder mit anderen Worten, eine erfolgreiche Zusammenarbeit und Koordinierung ist daher für die ehrgeizige Gestaltung der Klimapolitik unerlässlich und muss gestärkt werden. Die signifikanten Verschiebungen der für das 21. Jahrhundert projizierten Klimavariablen in Verbindung mit den beobachteten Auswirkungen anhaltender extremer Wetter- und Klimaereignisse stellen sicher, dass die Anpassung an den Klimawandel in den kommenden Jahrzehnten ein drängendes Thema für städtische Gebiete bleiben wird. Dieser Volumen von Progress in Planning soll zu der sich ausweitenden Debatte darüber beitragen, wie die Transformation von Städten, um auf das sich verändernde Klima zu reagieren, verstanden, verwaltet und erreicht wird. Wir konzentrieren uns insbesondere auf die Raumplanung und den Aufbau der Kapazität dieses Schlüsselmechanismus, um auf den Anpassungsbedarf in städtischen Gebieten zu reagieren. Im Mittelpunkt stehen die Ergebnisse eines gemeinsamen Forschungsprojekts EcoCities, das an der School of Environment and Development der University of Manchester durchgeführt wurde. EcoCities stützte sich auf interdisziplinäre Forschungen zu Klimawissenschaft, Umweltplanung und Stadtplanung, die in einem sozio-technischen Rahmen arbeiten, um die Gefahren des Klimawandels, Schwachstellen und Anpassungsreaktionen im Ballungsraum Von Greater Manchester, Großbritannien, zu untersuchen.

Das neue, übertragbare Lernen mit potenzieller Relevanz für die Anpassungsplanung in anderen Städten und städtischen Gebieten wird als Information dieser rasch aufkommenden internationalen Agenda herangezogen. Ansätze zum Aufbau von Adaptive Capacity stellen traditionelle Ansätze für die Umwelt- und Raumplanung und die Rolle von Forschern in diesem Prozess in Frage und werfen Fragen auf, ob geeignete Governance-Strukturen vorhanden sind, um wirksame Antworten zu entwickeln. Der bereichsübergreifende Charakter der Anpassungsagenda entlarvt die silobasierten Ansätze, die viele Organisationen antreiben. Die Entwicklung einer kollaborativen, soziotechnischen Agenda ist von entscheidender Bedeutung, wenn wir der Herausforderung der Anpassung an den Klimawandel in den Städten begegnen wollen. Am 13. September 2018 gaben IDFC und C40 Cities am Rande des Global Climate Action Summit (GCAS) in San Francisco ihre gemeinsame Verpflichtung bekannt, Städte mit kohlenstoffarmer und klimaresistenter Entwicklung zu unterstützen.

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Die Städte sind für die klimasensible Entwicklung ihrer städtischen Gebiete verantwortlich. Sie tragen zwar wesentlich zum Klimawandel bei, sind aber auch besonders anfällig für seine Folgen. Durch geeignete Maßnahmen können Städte einen wesentlichen Beitrag zur Eindämmung des Klimawandels leisten und ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber klimabedingten Schocks erhöhen. Die bestehenden integrierten...